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"Hyperlinks subvert hierarchy" - The Cluetrain Manifesto
Elke Stangl (2008 / 2003)
Die Domain e-stangl wurde zur Zeit des großen .com Hype geboren, beginnt daher mit e-, und repräsentiert einen Hyperlink, dessen Nicht-Hyperlink-Anteil - d.h. der Teil ÜBER dem Strich - golden in der Abendsonne der neuen Internet-Kultur leuchtet bzw. von einem ockerfarbenen Sandsturm gebeutelt wird ....

e-stangl begrüßt das Neue Jahr 2011 - das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen (plus Eins). Nein - das ist immer noch kein Blog. Diese Site ist immer noch oder jetzt gerade bewusst ein Versuch, als einsamer Schreiber einen einsamen Leser zu erreichen ((C) N. Carr), in langatmigen, linearen Ausführungen, die nur zur Täuschung verlinkt sind. Ich empfehle die Lektüre von: The Shallows / Nicholas Carr. [ Elke, 31.12.2010 ]

Wissenschaft
Element und Irgendwer am Ende der Welt

Ich lese die älteren Versionen mit zeitlichem Abstand. Die Englische Version von 2008 war eher als eine Ergänzung zu sehen.... und wie ich finde: Sie hat meine Begeisterung für die Bücher von Bertrand Russell vorweggenommen.

Heute kann ich mein Verhältnis zu (Natur-)Wissenschaft so zusammenfassen:

Wie für Russell hat für mich eine Welt des klaren, logischen Denkens einen Wert an sich. Physik und Mathematik sind Teil unserer Kultur, nicht nur die Grundlagen oder die Hilfsmittel zur Entwicklung von Technologien. Ich habe die Grundlagen der Physik, insbesondere die Theoretische Physik im letzten Jahr wiederentdeckt.

Trotz des angeblich exponentiellen Wissenswachstums ändern sich die Grundlagen der Physik nicht. Ein tiefes Verständnis der Grundlagen (ohne Googeln) erleichtert die Aufnahme der inkrementellen Neuerungen.

Mich interessiert die Entwicklung von Erklärungen zu Fragen wie: Warum ist der Himmel blau? Wie funktioniert eine Wärmepumpe? Eine wirkliche Antwort auf diese scheinbaren Alltagsfragen erfordert u.U. ein Eindringen in die mathematischen Details oder das Aufrollen eines Teilgebietes der Physik.

Jede Fragestellung aus der Physik enthält bei sorgfältiger Betrachtung eigentlich die gesamte Physik und damit ein umfassendes Weltverständnis.

(Jänner 2011)

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(Es folgt: Version 2004-2005)

Ich verstreue Beschreibungen über meinen Zugang zu Wissenschaft über das ganze Internet und versuche, das hier zu konsolidieren. Hier soll es vor allem um meinen angestammten Bereich, die Naturwissenschaften und meine Vergangenheit und Gegenwart in diesem Bereich gehen. Die Fakten findet man in meinem CV.

Meinen Interessen im Bereich der Philosophie und ihrer Beziehung zu den Naturwissenschaften habe ich ein eigenes Web-Projekt gewidmet: radices.net. Dieses Projekt ist in meine langfristige Zukunft gerichtet (was die Zeit betrifft, die ich dafür aufwenden kann) und betrifft doch meine Wurzeln (Radices).

Wissenschaft hat mich eigentlich immer schon begleitet. Als Kind habe ich mich gefragt, ob Wasser so etwas ist wie sehr feiner Sand. Ich wollte immer Wissenschaftlerin werden, Physikerin war mein Traumberuf seit ich 15 war, obwohl oder weil ich während der Schulzeit an allen Fächern gleich interessiert war. Physik war und ist für mich der Inbegriff der allgemeinsten Naturwissenschaft und erschien mir außerdem unter all meinen vielen Interessen (inklusive Geisteswissenschaften) auch unter dem Gesichtspunkt "Jobchancen" als die sinnvollste Alternative.

Als Physikstudentin und angestellte Wissenschaftlerin an der Universität habe ich mich von diesen grundsätzlichen Fragen entfernt, dafür aber einiges an Lebenserfahrung gesammelt. Die Realität in der Scientific Community war aber desillusionierend für mich, obwohl ich mich nach den Regeln des Systems sehr erfolgreich in diesem System bewegt habe und mir die wissenschaftliche Karriere auch nahe gelegt wurde. Ich habe aus meiner ambivalenten Haltung aber nie ein Hehl gemacht (Rede zur Promotion, Festschrift zum 25-Jahr-Jubiläum meiner Schule) und versuche auch heute wieder, als aktive Komponente in diesem System etwas zu verändern.

Mir geht es darum, immer mehr alle meine Interessen gleichzeitig in ein verästeltes Projekt zu packen. Als IT-Expertin gehe ich Probleme immer noch wissenschaftlich an und entdecke als Ausgleich die Beschäftigung mit grundsätzlichen wissenschaftlichen Fragen neu (z.B. Quantenkryptographie).

Ich sehe mich nach wie vor als Wissenschaftlerin (*), auch wenn ein zu wissenschaftlich-detailliertes Herangehen an Probleme der Effizienz (im Sinne des Pareto-Prinzips - mit 20% des Aufwandes 80% einer Aufgabe erfüllen) nicht immer dienlich ist.

Nach einer langen Phase des Nachdenkens, Ideensuchens und Durchdenkens vieler Varianten (so gut wie jede akademische Disziplin, post-graduale Ausbildung kam darin als Option vor) würde ich meine Interessen jetzt - auch - der Philosophie zuordnen. So wie ich Physik gewählt habe, da ich dieses Gebiet für die allgemeinste Naturwissenschaft gehalten habe, betrachte ich jetzt die Philosophie als die grundsätzliche Wissenschaft an sich. Ich sehe hier eine Möglichkeit, meine Berufserfahrungen mit dem Wissen aus den Naturwissenschaften und meinem Interesse an der Motivation und den Grundbedürfnissen des Menschen zu verbinden.

Wissenschaft ist in beruflicher Hinsicht so etwas wie eine berufliche erste Liebe und daher auch mit persönlichen Erinnerungen verknüpft. Vielleicht werde ich das einmal an anderer Stelle vertiefen...

(gewachsen im Zeitraum 2004-2005. Siehe auch die Englische Version, die als Ergänzung zu sehen ist und außerdem einen Widerspruch zu (*) darstellt.)

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(C) Elke Stangl 2002-2012
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